.
Bei dem Wort „Arbeitsdienst“ in einem Verein zucken allen zusammen. Aber, wir haben keinen, denn wir sind auf einem professionellen Flugplatz beheimatet, nämlich Ganderkesee-Airfield. Und da gibt es Hausmeister, Rasenmäher-Beauftragte und ein Landwirt mäht die großen Grünflächen. Und mittedrin ist die befestigte 835m lange Landebahn. Ok, für USA-Verhältnisse ist das eine extreme Kurzpiste, aber in Deutschland ist das normal und völlig ausreichend. Wenn du bereits Pilot bist, weißt du, was ich meine. Und wenn man richtig Fliegen kann, dann sind die Pisten auf Baltrum (360m) und Helgoland (480m, 371m und 258m) die richtige Herausforderung. Übrigens: wer noch nie als Selbstflieger auf Helgoland war, bekommt eine kostenfreie Einweisung mit vielen Tipps.
Aber kommen wir zum Arbeitsdienst. Der sieht jeden ersten Freitag eines Monats im Sommerhalbjahr so aus: Treffen, Schnacken, Grillen, Bierchen oder Wasser, oder was auch immer. Du möchtest uns mal besuchen, dann rufe mich an oder schreibe eine Mail. Bis denn……

Jeder bringt sein Essen, Geschirr und Getränke selbst mit. Damit kann man das essen, was man möchte: Wurst, Fleisch, vegetarisch, vegan (wir haben extra Grillmatten dafür). Und jeder nimmt auch in seinem Körbchen alle rest wieder mit nach Hause.


Und wer Lust hat, setzt sich ins Flugzeug und dreht ein paar Runden, als Spaß pur am Flugplatz Ganderkesee bei den Nordsternfliegern.
.
Aber natürlich geht im Verein nicht alles auf externe Dienstleister über. Jeder Verein hat auch Mitglieder, die ihre freiwillige Arbeit gerne machen. Sie gibt es eine „Leitung“, die alles im Blick hat; einen „Kassierer“ (der hält die Finanzen zusammen), und einen Wartungstrupp, der dafür sorgt, dass das Flugzeug technisch immer einsatzbereit ist.
Hier sind Uwe (am Motor) und Jürgen (am Altölkanister) bei der gesetzlichen 100-Stunden-Kontrolle zugegen. In ca. 3 Stunden werden alle rund 300 Checkpunkte abgearbeitet.

